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Über mich


Ich heiße Rudi Vogel. Ich bin Jahrgang 1958 und lebe in der Nähe von Bayreuth in Bayern.

Ich bin seit vielen Jahren eBay-Powerseller unter dem Mitgliedsnamen "green-brain". Warum der Name "green-brain"? Ganz einfach: "Grün" ist die Farbe meines Lieblingsplattenlabels "Brain"!

2005 hatte ich die Ehre, bei der Produktion der 6-CD-Kompilation "Krautrock for your Brain" mitmachen zu dürfen, für die ich an der Trackliste arbeitete und das Booklet schrieb. 2007 wurde "Krautrock - Music for your Brain Vol. II" veröffentlicht. 2008 erschien der dritte Teil, 2009 der vierte!.

Die Krautrock-Compilation erhielt in Magazinen wie "Audio", "Moonhead" und "Eclipsed" hervorragende Besprechungen und kann natürlich direkt über mich zum Sonderpreis bezogen werden.

Krautrock - Music for your Brain - 6 CD Kompilation


Vorwort

Noch nie waren so viele unterschiedliche Bands und Künstler und somit Stilarten des Krautrocks in einer Veröffentlichung vertreten.

Schon die Entstehungsgeschichte ist einzigartig. Andreas Baumann von Target Music fragte mich vor einigen Monaten, ob ich nicht Interesse hätte eine „ultimative Liste“ des Krautrocks zu erarbeiten, damit eine kompetente Kompilation herausgebracht werden könnte. Als Mitstreiter nannte er mir Rudolf Vogel, der im Süden des Landes wohnt, und den er auch eher zufällig kennen lernte. So etwas reizt natürlich ungemein, und Rudi und ich verstanden uns sofort total. Alles das, was er nicht so sehr in den Siebzigern mitbekam, wusste ich, und bei mir war es umgekehrt – er hatte die „südliche“ Szene voll drauf, ich mehr „den Norden“. In einigen Wochen hatten wir etwa 300 Titel zusammengestellt, die den ziemlich kompletten Überblick über den Krautrock darstellte. Unglaublich aber wahr: Es gab nicht einen einzigen Streit um eine Band oder Titel!

Als die Liste fertig war, begann ein weiteres schwieriges Unterfangen: die aufwändige und teils leider auch vergebliche Suche nach Rechten und Lizenzen – und natürlich deren Freigabe. An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an Uwe Grünert von Universal, der das Projekt von Anfang an mit der notwendigen Begeisterung und Ausdauer unterstützt und begleitet hat!

Von den 300 Titeln unserer Liste blieben letztendlich 67 Wunschtitel übrig, die von Rudi und mir anschließend auf die einzelnen CDs (ohne „Füller“!) verteilt werden konnten. Rudi, der inzwischen Mitglied des German Rock e.V. ist, sowie Andreas und ich genossen eine einzigartige Zusammenarbeit, da wir in jeder Phase über den Stand der Dinge informiert wurden und selbst beim Design und Layout mitbestimmen konnten. Dafür möchten Rudi und ich uns ganz herzlich bei Target Music bedanken. Es ist also in jeder Hinsicht eine absolute Empfehlung seitens des German Rock e.V. auszusprechen, und ich hoffe, dass die Kompilation erfolgreich ist, so dass in späteren Veröffentlichungen die komplette „Liste“ herausgebracht werden kann.

Kurt Mitzkatis
Vorsitzender des German Rock e.V.
www.germanrock.de


Vorab eine Definition der Begriffe „Krautrock“ und „Deutschrock:

In den Siebziger Jahren stritt sich die deutsche Musikindustrie mit dem Ausland über die Bezeichung der neuen Musik. Hiesige Labels verpassten den Bands den Stempel "Deutschrock" (siehe Polydor-Sampler) oder "German Rock -Scene" (Govi-Sampler und WEA -Sampler).

Speziell die Engländer nannten das ständig Krautrock -steht bei denen sogar im Lexikon!! Denn wir Deutsche wurden seit dem zweiten Weltkrieg als Krauts bezeichnet. Irgendwann dachte man sich: drehen wir den Spieß doch einfach um. Der Kult-3LP Sampler von Brain wurde Krautrock betitelt, und danach lief es wie beim "Made in Germany" aus dem Brandmal wurde ein Qualitätssiegel.... Dies ist eine außergewöhnliche Kompilation des Krautrocks. Auf sechs CDs wird in fast 480 Minuten ein sehr breiter Querschnitt all der tollen Musik der Deutschrockphase vorgestellt, der sowohl Fans, als auch Neueinsteigern blankes Entzücken vermitteln dürfte.

Krautrock-Compilation


Atlantis

Besetzung: Inga Rumpf (Gesang), Adrian Askev (Tasteninstrumente), Alex Conti (Gitarre), Ringo Funk (Schlagzeug), Karl-Heinz Schott (Bass)

Die Nachfolgeband von Frumpy produzierte 4 Studioalben und ein Livealbum. Die Musik ist deutlich mainstreamiger und kommerzieller. Das Stück „It’s Getting Better“ ist das Titelstück des gleichnamigen zweiten Albums, das 1973 auf dem Vertigo-Label erschien. Der Live-Titel „Friends“ stammt vom 1974 erschienenen Live-Album „Atlantis Live“.

Armaggedon

Besetzung: Frank Diez (Sologitarre, Gesang), Manfred Galatik (Piano, Bass, Gesang), Michael Nürnberg (Bass, Rhytmusgitarre), Jürgen Lorenzen (Schlagzeug)

Die Gruppe um den Supergitarristen Frank Diez spielte anglo-amerikanisch inspirierten exzellenten Hardrock mit komplexen Strukturen. Das einzige Album erschien 1970 auf dem Kuckuck-Label und ist zweifellos eines der besten Hardrockalben der frühen 70er Jahre. Leider ging es damals völlig unbemerkt unter.

Birth Control

Besetzung: Bernd Koschmidder (Bass), Reinhold Sobotta (Keyboard), Bernd Noske (Schlagzeug, Gesang), Bruno Frenzel (Gitarre, Gesang)

Diese Hardrockband mit klassischen Einflüssen ist eines der Urgesteine des Krautrocks schlechthin und seit fast 4 Jahrzehnten aktiv. Aufsehen erregten sie mit ihren zur damaligen Zeit extrem provokanten Plattencovern (Pillendose auf dem ersten Album, Papst hinter säuglingsfressender Riesenheuschrecke auf „Operation“). Die Songs „The Work Is Done“ vom Album „Operation“ von 1971 und „Gamma Ray“ vom Album „Hoodoo Man“ von 1973 mit seinem einzigartigen Gitarrensolo sind zeitlose Klassiker

Can

Besetzung: Irmin Schmidt (Orgel), Holger Czukay (Bass), Jaki Liebezeit (Perkussion, Flöte), Michael Karoli (Gitarre), Damo Suzuki (Gesang), Malcolm Mooney (Gesang)

Can ist eine der einflussreichsten Krautrockbands und genießt weltweiten Kultstatus. Sie waren interessanterweise mit massenuntauglichem Avantgarde-Rock erfolgreich. In den späten 60ern und frühen 70ern schufen sie die Soundtracks zahlreicher Undergroundfilme. Das Stück „Mother Sky“ stammt vom 70er-Album „Soundtracks“.

Cluster – Hollywood

Cluster (gesprochen Kluuuster - darauf legt die Band Wert) sind Hans Joachim Roedelius und Dieter Moebius. Sie machten sehr experimentelle Musik im Elektroniksektor. Das Stück „Hollywood“ stammt von der 1974 erschienen LP „Zuckerzeit“. Es ist überwiegend mit Keyboard und Rhythmusgerät gespielt und verdeutlicht den Stil mit einfachsten Strukturen Empfindungen zu wecken.

Cravinkel

Besetzung: Gert 'Kralle' Krawinkel (Gitarre, Perkussion), Rolf 'Mick' Kaiser (Bass, Gesang), Klaus George Meier (Gitarre, Gesang, Percussion)

Die Band des späteren Trio-Gitarristen Gert Krawinkel veröffentlichte 2 Alben. Das erste Album „Cravinkel“ enthält schönen melodiösen Folkrock, von diesem stammen auch die beiden Stücke. Das zweite Album „Garden Of Loneliness“ ist wesentlich progressiver und enthält 3 sehr lange Stücke. Gerd Krawinkel tauchte 1980 zu Beginn der Neuen Deutschen Welle bei Trio auf.

Curly Curve

Besetzung: Martin Knaden (Gitarre), Hanno Bruhn (Gesang, Gitarre), Kurt Herkenberg (Bass, Gesang), Chris Axel Klöber (Tasteninstrumente), Hans Wallbaum (Schlagzeug)

Das erste Album „Curly Curve“ dieser Hardrockgruppe erschien 1973 auf dem Brain-Label. „Queen Of Spades“ ist ein genialer Spacerock-Klassiker, und auch der Rocksong „Hell And Booze“ darf in keiner Deutschrocksammlung fehlen. 2000 wurde mit dem Album „The Forgotten Tapes“ das zweite Werk auf CD veröffentlicht – allesamt Aufnahmen aus dem Jahr 1974, die schon 1981 als 1000er Vinylauflage erschienen waren.

Dull Knife – Tumberlin’ Down

Dull Knife veröffentlichten nur ein einziges Album mit dem Titel “Electric Indian”, das 1971 auf dem Philips-Label erschien und in Sammlerkreisen wegen seiner Seltenheit Kultstatus genießt. „Tumberlin’ Down“ ist ein relativ simpler Hardrocktitel, der aber sehr gut abgeht.

Electric Sandwich

Besetzung: Jörg Ohlert (Gitarre, Orgel, Mellotron), Klaus Lormann (Vass), Jochen Carthaus (Gesang, Saxophon, Harmonica), Wolf Fabian (Schlagzeug)

Das Album „Electric Sandwich“ erschien 1972 auf dem Brain-Label und ist das einzige Album dieser Band. Die Musik ist zwischen Jazz, Blues, Psychedelia und Rock angesiedelt. Der Song „China“ zeigt starke Querverweise zu den deutschen Fusion-Größen um Xhol oder Kollektiv (Zitat aus dem Booklet).

Eloy

Besetzung: Manfred Wieczorke (Gitarre, Bass, Gesang), Erich Schriever (Gesang, Piano, Orgal), Frank Bornemann (Gitarre, Percussion, Harmonika), Helmut Drath (Schlagzeug), Wolfgang Stöcker (Bass)

Eloy sind eine der dienstältesten und erfolgreichsten deutschen Bands, die von der Musikpresse wegen zahlreicher Allüren gehasst wurde. Bei ihren Auftritten wirkten sie merkwürdig distanziert und arrogant. Auf den ersten 3 Alben wurde relativ einfacher Hardrock mit schönen Orgelläufen, Gitarrensoli und toller Perkussion gespielt. Später entwickelte sich der Stil zum Bombastrock. Das Stück „Castle in the Air“ stammt vom dritten Album „Floating“, welches 1974 auf dem Harvest-Label veröffentlicht wurde.

Embryo

Besetzung: Mal Waldron (E-Piano), Jimmy Jackson (Melotron, Orgel), Dave King (Bass), Christian Burchard (Schlagzeug, Marimba, Vibraphon), Jörg Evers (Bass), Edgar Hoffmann (Violine), Roman Bunka (Gitarre).

Embryo sind eine der interessantesten, vielseitigsten und wichtigsten Krautrockbands. Auf beinahe jedem Album findet man unterschiedliche Besetzungen und Stilrichtungen. Auf den ersten Alben wird härtester Underground-Jazzrock gespielt. Später tendiert die Musik zum Jazzrock mit ethnischen Einflüssen. Das Stück „Radio Marrakesch“ stammt vom empfehlenswerten vierten Album „Steig Aus“ von 1972, das Stück „A Place To Go“ vom Album „Rocksession“ von 1972. Beide Alben erschienen auf dem Brain-Label.

Epitaph

Besetzung: Cliff Jackson (Gitarre, Gesang), Klaus Walz (Gitarre, Gesang), Bernd Kolbe (Bass, Gesang), Jim McGillivray (Schlagzeug, Gesang)

Epitaph sind eine deutsch-britische Band, die britisch gefärbten Rock mit schönen 2-stimmigen Leadgitarren spielt. Obwohl keine typische Krautrockband, waren sie ein begehrter Live-Act auf vielen Festivals der 70er. Das Stück „Fly“ stammt vom zweiten Album „Stop, Look And Listen“, das 1972 erschien. Nach dem exzellenten dritten Album "Outside The Law" von 1974, welches den frühen Alben von Wishbone Ash qualitätsmäßig in nichts nachsteht, wurde die Musik kommerzieller.

Eroc

Besetzung: Eroc –alle Instrumente.

Eroc war bis zu seinem Ausstieg 1983 der Elektroniker und Tüftler von Grobschnitt. Er ließ sich viele Intros und Begleitmusiken zu den Shows der Band einfallen. „Wolkenreise“ ist so ein Stück. Es untermalte die legendäre Söldnershow von 1978. Es wurde auf dem Album „Eroc 3“ von 1979 veröffentlicht und war ein kleiner Hit! „Norderland“ dagegen stammt aus dem ersten Album „Eroc“ von 1975 und ist auch akustisch der Ölbergphase entnommen. Der Titel wurde klasse umgesetzt. Man fröstelt angesichts des peitschenden Windes und der tosenden Wellen.

Faust

Besetzung: Werner Diermaier (Schlagzeug), Joachim Irmler (Orgel, Elektronik), Arnulf Meifert (Schlagzeug), Jean-Hervé Peron (Bass, Gitarren, Gesang), Rudolf Sosna (Gitarre, Tasteninstrumente), Gunter Wüsthoff (Saxophon, Effekte).

Faust waren das geistige Produkt des Journalisten Uwe Nettelbeck. Die Idee war es, eine Band zu schaffen, die mit Can und Kraftwerk gleichziehen konnte. 6 nahezu unbekannte Musiker zogen sich, von der Plattenfirma Polydor mit sehr viel Geld gesponsort, für ein Jahr in ein altes Schulhaus in Wümme zurück und schufen 1971 ihr erstes Album „Faust“, ein auch nach heutigen Maßstäben außergewöhnliches und verrücktes, damals von der Musikpresse verrissenes, Meisterwerk. Erfolgreich waren sie erst in England mit dem zweiten Album „So Far“, wo sie bis Platz 13 in die Charts kamen. Heute gelten sie als absoluter Kult. Das Stück „Why Don’t You Eat No Carrots“ stammt von Fausts erstem Album und „So Far“ vom zweiten Album „So Far“ von 1972.

Frumpy

Besetzung: Inga Rumpf (Gesang, Perkussion), Jean-Jacques Kravetz (Orgal, Piano, Mellotron, Perkussion, Saxophon, Spinett), Karl-Heinz Schott (Bass, Perkussion), Carsten Bohn (Schlagzeug, Perkussion), Rainer Baumann (Gitarre)

Frumpy spielten exzellenten Rock mit progressiven, experimentellen und klassischen Elementen. Markenzeichen waren die markante Stimme von Inga Rumpf und das bemerkenswerte Keyboardspiel von Jean-Jacques Kravetz. Das Stück „How The Gypsy was born“ stammt ebenso wie das geniale „Take Care Of Illusion“ von ihrem zweiten und besten Album „Frumpy 2“, das 1971 veröffentlicht wurde. Leider löste sich Frumpy bereits nach 3 Studioalben auf. Einige Mitglieder gründeten anschließend die Gruppe Atlantis.

Gomorrha

Besetzung: Helmut Pohl (Schlagzeug), Eberhard Kreitsch (Bass, Orgel, Piano, Gesang), Ali Claudi (Gitarre, Gesang), Ad Ochel (Gitarre, Gesang), Peter Otten (Gesang)

Die beiden hier vorgestellten Stücke „Dance On A Volcano“ und „I Turned To See Whose Voice It Was“ stammen vom zweiten und letzten Album „I Turned To See Whose Voice It Was“, das 1972 auf dem Brain-Label erschien. Dieses Album ist ein Meilenstein der progressiven Rockmusik.

Grobschnitt

Grobschnitt waren „die Liveband“ in Deutschland. Ihre Platten konnten leider nie so überzeugen wie ihre Auftritte. Trotzdem gibt es auf ihren Alben viele Juwelen zu entdecken. „Vater Schmidt“, in dessen Text die Umweltproblematik angesprochen wurde, ist so etwas wie das Grobschnitt-Begrüßungslied geworden. „Traum und Wirklichkeit“ vom selben Album, das 1976 erschien, klingt schon fast wie das Vermächtnis der Band: „Erinnerung – sie wird dir bleiben, ein Stückchen mehr zum Freuen!“ „Anywhere“ stammt vom 77er Album „Rockpommels Land“, welches das erfolgreichste der Band war, und ist ein bezauberndes „Gute Nacht“-Lied, das der Vogel Marabu dem kleinen Ernie singt…

Guru Guru

Besetzung: Mani Neumeier (Schlagzeug, Stimme), Uli Trepte (Bass und Stimme auf „Känguru), Bruno Schaab (Bass und Stimme auf „Guru Guru“), Ax Genrich (Gitarre, Stimme)

Die Band des Schlagzeugers Mani Neumeier hat sehr viele Besetzungswechsel erlebt. Die Dinosaurier des Krautrocks veröffentlichten ihr erstes Album „Ufo“ 1970 auf dem legendären Ohr-Label. Die Musik darauf ist so unbeschreiblich abgefahren, dass sich Bands wie z. B. Cream im Vergleich dazu ungefähr so psychedelisch anhören wie die Dorfkapelle von nebenan. Titel wie der „LSD-Marsch“ machen ihrem Namen alle Ehre. Das Stück „Ooga Booga“ stammt vom 72er-Album „Känguru“. Die Stücke „Der Elektrolurch“ und „Samantha’s Rabbit“ stammen von der LP „Guru Guru“, die 1973 auf dem Brain-Label erschien.

Harmonia

Besetzung: Michael Rother (Gitarre, Piano, Orgel, elektrische Perkussion), Hans Joachim Roedelius (Orgel, Klavier, Elektrische Gitarre, elektrische Perkussion), Dieter Moebius (Synthesizer, Gitarre, elektrische Perkussion).

Die Band Harmonia entwickelte einen völlig eigenen elektronischen Musikstil, den man zwischen Kraftwerk und Tangerine Dream ansiedeln könnte. Allerdings dominiert hier ganz klar der Rhythmus. „Watussi“ und „Dino“ stammen vom Debütalbum „Harmonia“ aus dem Jahr 1973 und zeigen deutlich wie zeitlos und animierend „elektronische Tanzmusik“ sein kann.

Hoelderlin – Requiem für einen Wicht

Besetzung: Nanny de Ruig (Gesang), Nops Noppeney (Violine, Viola, Piano, Flöte), Peter Käseberg (Bass, Akustikgitarre, Gesang), Michael Bruchmann (Schlagzeug, Perkussion), Jochen Grumbcow (Cello, Flöte, Akustikgitarre, Piano, Orgel, Mellotron), Christian Grumbcow (Gitarren

Das Stück „Requiem für einen Wicht“ stammt von Hoelderlins Debut-Album „Hoelderlins Traum“, das 1972 auf dem Pilz-Label veröffentlicht wurde. Hoelderlin spielten mit einem reichhaltigen, vor allem akustischen Instrumentarium, verträumten psychedelisch-progressiven Folk mit intelligenten deutschen Texten. Die Stimme der Sängerin Nanny ist bezaubernd. 3 Jahre später wurde das nächste Album „Hoelderlin“ veröffentlicht, auf dem mit veränderter Besetzung eine ganz andere Musik gespielt wurde, die an Genesis oder King Crimson erinnerte.

Jane

Besetzung: Bernd Pulst (Gesang), Klaus Hess (Gitarre), Werner Nadolny (Orgel, Flöte), Charly Maucher (Bass, Gesang), Peter Panka (Schlagzeug, Perkussion)

Die Hannoveraner Gruppe Jane veröffentlichte 1971 ihr exzellentes erstes Album „Together“ auf dem Brain-Label. Geboten wird Rock mit schweren Gitarrenriffs, einem schönen Orgelsound und einer exzellenten Leadgitarre beschreiben. Von diesem Album stammen die hier vorgestellten Stücke „Daytime“.und „Together“.

Kin Ping Meh

Besetzung: Kalle Weber (Schlagzeug, Perkssion), Torsten Herzog (Bass, Gesang), Frieder Schmitt (Orgel, Piano, Mellotron, Gesang), Willie Wagner (Gitarren, Harmonika, Gesang), Werner Stephan (Leadgitarre, Gesang, Akustikgitarre, Perkussion)

Die interessantesten Alben der Mannheimer Gruppe Kin Ping Meh sind das gleichnamige Debütalbum von 1971 und dessen Nachfolger „No. 2“ von 1972. Die Musik ist eine aufregende Mischung aus Poprock mit progressiven und psychedelischen Elementen. Auf den späteren Alben, die wesentlich geradliniger waren, stieg der Ex-2066 & Then-Sänger Geff Harrison als Sänger ein. Das Stück „Fairy Tales“ stammt vom ersten Album.

Klaus Schulze

Besetzung: Klaus Schulze (Diverse Synthesizer, Orgeln)

Klaus Schulze ist einer der einflussreichsten deutschen Musiker. Nachdem er unter Anderem 1969 auf dem ersten Tangerine Dream-Album „Electronic Meditation“ und 1971 dem ersten Ash Ra Tempel-Album als Schlagzeuger mitspielte, konzentrierte er sich auf seine Soloarbeit. Das Stück „Mental Door“ stammt von seinem vierten Album „Picture Music“, das 1973 auf dem Brain-Label veröffentlicht wurde.

Kraan

Besetzung: Peter Wolbrandt (Gitarre, Gesang, Perkussion), Hellmut Hattler (Bass), Johannes A. Pappert (Saxophon, Perkussion), Jan Fride (Schlagzeug, Kongas)

Die Gruppe Kraan ist eine der dienstältesten Krautrockbands, die auch heute noch aktiv ist. Das Prädikat „Krautrock“ ist allerdings nur auf die ersten Alben anwendbar, auf den späteren wurde Jazzrock gespielt. Das fantastische Debütalbum „Kraan“ wurde 1972 in einem Bauernhaus in Wintrup in Westfalen aufgenommen, in dem die Band jahrelang als Kommune lebte. Es wird interessanter Jazzrock mit arabischen und progressiven Einflüssen gespielt. Das hier vorgestellte Stück „Nam Nam“ stammt vom dritten Album „Andy Nogger“, das 1974 veröffentlicht wurde.

La Düsseldorf

Besetzung: Thomas Dinger (Gesang, Perkussion), Hans Lampe (Schlagzeug und Perkussion), Andreas Schell (Piano), Klaus Dinger (Gesang, Gitarre und Perkussion), Nikolaus van Rhein (Orgel und Synthesizer),Harald Konietzko (Bass).

Die Band La Düsseldorf erschien 1976 auf der Bildfläche und ist ein Nachfolger von Neu, in deren Tradition sie auch blieben. Verabschiedete Neu sich 1975 mit dem kleinen Hit „Isi“, so hatte La Düsseldorf mit dem ähnlich klingenden „Rheinita“ vom 1978 erschienenen Album „Viva“ einen Radiohit gleicher Güte. Es geht locker ins Ohr.

Lava

Besetzung: Thomas Karrenbach (Piano, Orgel, Gesang), Stefan Ostertag (Gitarren, Gesang), Jürgen Kraaz (Gitarren, Flöte, Chor, Bass, Orgel), Christian Ostertag (Bass, Chor, Gitarren), Archer Weaver (Schlagzeug, Harmonika, Gesang), Peter Moses (Perkussion)

Das einzige Album „Tears Are Going Home“ der Berliner Kommune “Lava”, das 1973 auf dem Brain-Label erschien, war ein Stilmix aus Krautrock, Spacerock und psychedelischem Folk. Das Stück „Holy Fool“ ist eine schöne psychedelische Ballade, „Tears Are Going Home“ ein Space-Rock-Kracher im schönsten Hawkwind-Stil.

Lucifer’s Friend

Besetzung: Peter Hecht (Orgel), Dieter Horns (Bass, Gesang), John Lawton (Gesang), Joachim Rietenbach (Schlagzeug, Perkussion), Peter Hesslein (Gitarre, Gesang)

Die Mitglieder von Lucifer’s Friend waren vor Gründung dieser Gruppe in diversen Bands wie Asterix, Electric Food oder Pink Mice als Studiomusiker involviert. Die besten Alben sind das Debütalbum „Lucifer’s Friend“ von 1970 und das Meisterwerk „How The Groupies Killed The Blues“ von 1972, obwohl die Weltpresse das dritte Album „Banquet“ begeistert feierte. Die Musik ist ein Stilmix aus Led Zeppelin, Uriah Heep und experimentellem Krautrock. Das Stück „Ride The Sky“, das wie „Lucifer’s Friend“ vom ersten Album stammt, ist ein Hardrock-Knaller allererster Güte in bester Led Zeppelin-Tradition. Das Stück „Sorrow“ ist der Höhepunkt des dritten Albums „Banquet“, das 1974 erschien. Auf den späteren Alben wurde die Musik geradliniger und kommerzieller. Der Sänger John Lawton schloss sich später Uriah Heep an.

Novalis

Besetzung: Lutz Rahn (Tasteninstrumente), Detlef Job (Gitarre), Hartwig Biereichel (Schlagzeug), Heino Schünzel (Bass, Gesang), Carlo Karges (Gitarre, Tasteninstrumente)

Novalis wurden 1971 gegründet und fingen schon 1975 auf ihrer zweiten LP „Novalis“ an in Deutsch zu singen. Neben verklärten romantischen Texten benutzten sie auch Werke der Klassik. „Impressionen“ vom Album „Novalis“ ist zum Beispiel eine interessante Adaption der 5. Symphonie von Anton Bruckner. Toll, wie gut das funktionierte. „Wer Schmetterlinge Lachen Hört“, das vom selben Album stammt, wurde zu einer Art Hymne der Band. Wann immer von ihnen die Rede ist fällt dieser Titelname. Wehmütig und doch…

Odin

Besetzung: Jeff Beer (Tasteninstrumente, Perkussion, Gesang), Ray Brown (Bass, Gesang), Stuart Fordham (Schlagzeug, Perkussion), Bob Terstall (Gitarre, Gesang)

Odin veröffentlichten ihr einziges Album 1972 auf dem Vertigo-Label. Zwar war Jeff Beer der einzige Deutsche, aber der Musik darf man trotzdem ohne zu zögern das Attribut „Krautrock“ verpassen. Das ruhige Stück „Tribute To Frank“ ist ein brillanter akustischer Tribut an Frank Zappa.

Os Mundi

Besetzung: Dietrich Markgraf (Saxophon, Flöte), Udo Arndt (Gitarre, Orgel, Piano, Perkussion, Gesang), Buddy Mandler (Schlagzeug, Kongas, Bongos, Gesang), Christoph Busse (Schlagzeug, Gitarre, Perkussion, Gesang), Andreas Villain (Bass), Mikro Rilling (Cello, Perkussion, Gesang)

Das Debütalbum „Latin Mass“ wurde 1971 veröffentlicht. Die Texte waren in lateinischer Sprache verfasst! Die Berliner Band Os Mundi galt als erste Rock-Bigband und umfasste in Spitzenzeiten bis zu 12 Bandmitglieder. Das hier vorgestellte Stück „A Question Of Decision“ ist ein progressives Kleinod und stammt vom zweiten und letzten Album „43 Minuten“, das 1972 auf dem Brain-Label veröffentlicht wurde.

Prof. Wolfff

Besetzung: Klaus Peter Schweitzer (Gitarre, E-Piano, Gesang), Romi Schickle (Hammond-Orgel, Gesang), Mondo Zech (Bass, Gesang), Michael Sametinger (Schlagzeug), Fritz Herrmann (Sologitarre, Gesang, Mundharmonika)

Das erste und einzige Album von Prof. Wolfff wurde 1972 auf dem Metronome-Label veröffentlicht. Sie waren so etwas wie die progressive Ausgabe von Ihre Kinder: anspruchsvolle Texte in deutscher Sprache, verpackt in einer exzellenten progressiven Instrumentierung.

Randy Pie

Besetzung: Dicky Tarrach (Schlagzeug), Manfred Thiers (Bass, Gesang), Werner Becker (Tasteninstrumente, Gesang), Bernd Wippich (Gitarre, Gesang)

Das Stück „Luis“ stammt vom hervorragenden Debütalbum „Randy Pie“ und erschien 1973 auf dem Zebra-Label. Das Stück „Highway Driver“ ist vom gleichnamigen zweiten Album„Highway Driver“, das 1975 auf dem Polydor-Label erschien. Es war wesentlich poppiger als der Erstling und kommerziell sehr erfolgreich, nichtsdestotrotz ein exzellentes Album, das man uneingeschränkt empfehlen kann.

Rattles

Besetzung: Herbert Bornhold (Perkussion), “Zappo” Lüngen (Bass), Edna (Gesang), Frank Mille (Gitarre)

Das Album „The Witch“ erschien 1972 auf dem Philips-Label. Es ist meiner Meinung nach das einzige Album der Rattles, das in die Kategorie „Krautrock“ passt. Die hier vorgestellte LP-Version von „The Witch“ ist ca. 30 Sekunden länger als die Single-Version und auch die Killer-Fuzz-Gitarre wird hier noch mörderischer verzerrt. Ein Hammerstück.

Scorpions – It All Depends

Besetzung: Michael Schenker (Leadgitarre), Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Gitarre), Wolfgang Dziony (Schlagzeug), Lothar Heimberg (Bass)

Das Debütalbum „Lonesome Crow“ der Hannoveraner Gruppe Scorpions erschien 1971 auf dem Brain-Label. Es ist ein Meisterwerk des progressiven Hardrocks, das Scorpions-Album, an dem mal als Krautrock-Fan nicht vorbeikommt. Die späteren Alben wurden immer kommerzieller und geradliniger.

Sperrmüll

Besetzung: Helmut Krieg (Gitarre, Akustische Gitarre, Mandoline, Gesang), Harald Kaiser (Bass, Gesang), Reinhold Breuer (Schlagzeug, Perkussion), Peter Schneider (Orgel, E-Piano, Synthesizer)

Das erste und einzige Album „Sperrmüll“ wurde 1973 auf dem Brain-Label veröffentlicht und ist heute eine gesuchte Rarität. Das Stück „No Freak Out“ macht seinem Namen alle Ehre.

Topas

Besetzung: Johan Daansen (Gitarre), Richard Kersten (Gitarre), Nick Paine (Gitarre), Reinhard Besser (Bass), Hartmut Pfannmüller (Schlagzeug und Perkussion), Jürgen Zöller (Perkussion), Brad Howell (Perkussion), Michael Cretu (Tasteninstrumente), Christian Kolonovitz (Orgel), Dieter Kolb (Orgel), Stefan Gleitsmann (Oboe), Christian Felke (Flöte), Peter Drischel (Saxofon), Helmut Henne (Tuba), Manfred Schüssler (Bouzouki), Thomas von Janowski (Akkordion)

Topas sind etwas ganz Besonderes. Wie der Name schon sagt: ein Edelstein, der aber nie geschliffen wurde und somit kommerziell nicht glänzen konnte. Dabei hätten sie das Zeug zur Supergruppe gehabt. Einer von ihnen – Michael Cretu – errang später mit “Enigma” Weltruhm. Das Album “Topas” markiert hier den absoluten Endpunkt der Krautrockdekade. Aufgenommen im Herbst 1979 und erschienen im Frühjahr 1980 ist das Werk eine Art Zwitter. Einerseits der Versuch mit Schmusesongs Erfolg zu haben, andererseits mit rockigen Tönen zu begeistern. Als absolut herausragendes Stück ist hier “Train To An Island” zu nennen, das durch seinen Mix unvergesslich bleibt. Aber auch “Hurricane” knallt gut und hätte ein kommerzieller Hit werden müssen.

Wallenstein

Besetzung: Jürgen Dollase (Tasteninstrumente), Kim Merz (Gesang), Terry Park (Bass), Charly Terstappen (Schlagzeug), Michael Dommers (Gitarre), Pete Brough (Gitarre)

Die Gruppe Wallenstein wurde in Mönchengladbach gegründet und veröffentlichte zwischen 1971 und 1977 fünf sehr gute progressive Rockalben, wovon das bemerkenswerteste „Mother Universe“ ist, das 1972 auf dem Pilz-Label erschien. „Charlene“ war als Single und LP sehr erfolgreich und stammt vom gleichnamigen Album „Charlene“, das 1978 bei RCA erschien und eine deutliche Abkehr vom Stil der vorherigen Alben darstellte.

Weed

Besetzung: Peet Becker (Schlagzeug), Ken Hensley (Tasteninstrumente), Reinhold Spiegelfeld (Bass), Bernd Hohmann (Gesang), Werner Monka (Gitarre)

Auf dem einzigen Album „Weed“, das 1971 erschien, nutzte der Uriah Heep-Organist Ken Hensley die kreative Pause zwischen den Alben „Salisbury“ und „Look At Yourself“, um unter dem Pseudonym „Ken Lesley“ in die Tasten zu greifen. Gespielt wird progressiver Hardrock, der dem von Uriah Heep nicht unähnlich ist.

Wonderland – Moscow

Besetzung: Achim Reichel (Gitarre, Piano, Bass, Gesang), Frank Dostal (Gesang, Bass, Bongo, Orgel), Helmut Franke (Lead-Gitarre, Bass, Banjo), Dicky Tarrach (Schlagzeug), Leslie Humphries (Piano, Klarinette, Saxophon, Orgel)

Die Gruppe Wonderland entstand im Frühjahr 1968. Die Devise war es, anspruchsvolle Popmusik zu kreieren. Das von keinem Geringeren als James Last produzierte „Moscow“ war ein Riesenerfolg“. 1971 gründeten Achim Reichel und Frank Dostal dann die sehr empfehlenswerte „Wonderland Band“, die wesentlich progressivere Musik spielte.

Udo Lindenberg

Besetzung: Udo Lindenberg (Gesang, Schlagzeug), Carl G. Stephan (Bass), Roger Hook (Akustikgitarren, Mandoline), Thomas Kretschmer (E. & Soundgitarre)

Udo Lindenberg war als Schlagzeuger in zahlreichen namhaften Bands (Passport, Emergency, Kravetz) tätig, bevor er 1971 sein erstes englischsprachiges Soloalbum „Lindenberg“ auf dem Telefunken-Label herausbrachte. Sein nächstes Album „Daumen im Wind“ erschien 1972 auch bei Telefunken und ab diesem Zeitpunkt ging es deutschsprachig weiter. Es ist zweifellos der Verdienst von Udo, dass deutsche Texte in der Rockmusik Akzeptanz fanden. Das Stück „Andrea Doria“ stammt vom gleichnamigen dritten Album, das 1973 erschien und mit dem Udo seinen Durchbruch hatte.

Yatha Sidhra

Besetzung: Rolf Fichter (Moog, Flöte, Vibraphon, Gitarre, Gesang), Klaus Fichter (Schlagzeug, Perkussion), Matthias Nicolai (Gitarre, Bass)

Das einzige Album „A Meditation Mass“ erschien 1973 auf dem Brain-Label. Die Musik ist eine kosmische Krautrockorgie mit ethnischen und jazzigen Elementen.

Rudi Vogel, 2005


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