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GRAVESTONE - Doomsday - CD 1979 Krautrock Garden Of Delights


  Later they became a heavy metal band, but on their debut "Doomsday" they played pure progressive rock


Price: EUR 14.90

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Category: Krautrock / Progressiv
Manufacturer: Garden Of Delights
Year: 1979
Medium:CD
Country:Deutschland
Extras:
Date:2006-03-03


Später wurden sie zu Metallern, aber hier auf ihrem Erstling spielen sie noch echten progressiven Rock. Vom Mutterband. Mit einem unveröffentlichten Studio-Stück als Zugabe.

Later they became a heavy metal band, but on their debut "Doomsday" they played pure progressive rock. From the master tapes. With a so far unreleased studio track as bonus.

GRAVESTONE: "Doomsday" + 1 Bonus-Track

Doomsday / Life in the coffin / Hope / On the run / Stone Age / Corinne / Summer '78 / Bonus-Track: Flying

Wolfgang Rittner (g), Rudi Dorner (rhythm g), Berti Majdan (b, voc), Andy Müller (org, background voc), Mike Schmidt (dr, perc)

Wer Gravestone sagt, meint meistens die Illertissener Metal-Gruppe aus den achtziger Jahren. Stimmt, nachher spielten sie wirklich hartes Zeugs, aber ihre ersten beiden LPs, "Doomsday" von 1979 und "War" von 1980, waren sauberer progressiver Rock. Gewisse Hardrock-Einflüsse hört man freilich, das war aber auch schon alles. Zum Ende der neunziger Jahre gab es dann eine Bootleg-CD von "Doomsday", ohne Wissen und Einverständnis der Künstler, von Platte gezogen und mehr als billig aufgemacht. Die rechtmäßige CD auf Garden of Delights stammt nun vom Mutterband, enthält ein Zusatzstück aus der gleichen Studio-Sitzung und dazu im Heftchen eine lange Geschichte der Gruppe in deutsch und englisch, eine ausführliche Diskographie auch der Spätzeit, reichlich Bilder sowie Cover- und Label-Nachdrucke in aller Vollständigkeit.

Who talks about Gravestone means often the metal band from Illertissen from the eighties. True, later they really played some hard stuff, but their first two LPs, with the titles "Doomsday" (1979) and "War" (1980) were pure progressive rock (only some slight hard-rock influences could be heard). At the end of the nineties "Doomsday" was released as a bootleg CD, which was taken from the record. It was made up quite cheap and was released with neither the artists' knowledge nor their consent. The now available legal CD on Garden of Delights was taken from the master tape. Its bonus was taken from the same studio session. In the booklet you can find a detailed story about the band in German and English version, a detailed discography even with their latest records, a lot of pictures, as well as cover and label repros.
Der folgende Text wurde von der ragazzi-Homepage kopiert:
Gravestone aus Südschwaben suchten "tragende und rockende" Klangstrukturen und waren seit Ende 1976 Anfang 1977 beim Experimentieren. Rudi Dorner (g) und Mike Schmidt (dr) hatten 1975 die Band Heizkörper gegründet, mit Berti Majdan (b, voc) wurde Oregon daraus. Als schließlich Wolfgang Rittner (lead-g) und Andy Müller (key) dazu stießen, war die erste Besetzung von Gravestone perfekt.
Gravestone übten unentwegt und absolvierten in den folgenden 3 Jahren diverse Konzerte, bei denen sie ihre Songs endlos ausdehnten, um so zu einem schweren Spacesound zu finden. Die Fans der Band wollten bald Mitschnitte, schließlich gingen Gravestone 1979 nach anfänglichem Zögern in das nagelneue AVC-Studio in Illertissen (das heute noch existiert), um als erste Band überhaupt dort ein Demo aufzunehmen. Studioinhaber Karl-Heinz Zaha bot ihnen nach zwei Tagen an, eine LP zu machen.
"Doomsday" erschien im selben Jahr. Unter den 7 Stücken sind 2 Tracks mit Gesang, der Rest ist instrumental. Ende 1979 war Progressive Rock längst aus den Augen der Medien und dem Sinn des Gros der Musikfans verschwunden. Doch es gab noch einige Bands, die sich mit eigenem Klang dieser Musik widmeten.
Gravestone spielten damals lyrische Songs, die heavy ausbrechen konnten, aber auch verspielt und verträumt klingen konnten. Manches scheint heute etwas naiv, hat damit aber eine seltsam anmutige Frische und Jugendlichkeit, die vielen Bands heute völlig abgeht.
In "Life in the coffin" und "Corinne", den beiden langen Stücken, erreicht die Band das gewünschte Spacerock Ziel mit ausgedehnten und eindrucksvollen Gitarrensoli lässig. Andere Tracks, wie das flotte "Hope" oder die verträumte Ballade "Summer '78" prägen sich gut ein, während die Rocker "On the run" und "Stone age" schön krachen, aber im Prinzip mit nichts wirklich zu vergleichen sind, wenn sich auch stets ein Hauch von den einst ausgiebig im Spacerock wildernden UFO in den Songs und vor allem Wolfgang Rittners Gitarrenarbeit finden lässt. Da ist noch kein Hauch Metal zu vernehmen, womit die Band später in fast vollständig ausgetauschter Besetzung auffallen sollte.
Als Bonus ist dann auch eine extrem verkürzte Version von "Flying", dem Ultralongsong von UFO, in einer Gravestone eigenen Interpretation enthalten.
Noch 1979 verließ Mike Schmidt die Band, Anfang 1980 folgte Wolfgang Rittner. Berti Majdan stieg vorübergehend aus. Rudi Dorner übernahm die Leadgitarre, Dieter Behle kam als neuer Schlagzeuger, Taki Gradl als neuer Rhythmusgitarrist und Dietmar Orlitta als Bassist zu Gravestone. In dieser Besetzung wurde die 2. LP "War" 1980 eingespielt. Die Platte wird demnächst ebenfalls auf Garden of Delights als CD wieder veröffentlicht.
"Doomsday" ist ein tolles Album. So konnte Hardrock klingen, bevor Heavy Metal die Bühne übernahm und die schön schnörkeligen alten Songs verbannte. Gravestone selbst wurden in den 1980ern mit ihren 3 Heavy-Alben bekannt, die längst nicht so interessant sind, wie Debüt und Follow Up.

GRAVESTONE - War - CD 1980 Krautrock God Garden Of Delights

Price: EUR 14.90

Progressiv
Garden Of Delights
Deutschland / 1980

GRAVESTONE - Doomsday - CD 1979 Krautrock Garden Of Delights

Price: EUR 14.90

Krautrock
Garden Of Delights
Deutschland / 1979

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